Ein leiser Neubeginn: Über Sinn, Verantwortung und ein Leben mit Anspruch

Schwuppdiwupp sind wir schon mitten im neuen Jahr. Eigentlich wollte ich noch einen Artikel über meine Bucketliste vom letzten Jahr schreiben und darüber berichten, dass ich 15 von 25 Punkten abhaken konnte und somit fast alle Orte, die ich besuchen wollte und Aktivitäten, die ich ausführen wollte, besucht und ausgeführt habe. Naja, nicht ganz, aber definitiv mehr als die Hälfte.

Ich finde, das ist eine ziemlich gute Quote, wenn man in Betracht zieht, dass Wünsche und Interessen sich im Laufe eines Jahres dramatisch ändern können, wie man ja auch an meinem Wolkenkratzer-Projekt sehen kann, und einige Punkte einfach schwieriger sind als andere (12x zum Kung Fu gehen? Wer hat sich das bitte ausgedacht?)

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Mein wichtigstes Ziel – Wolkenkratzer Check-In #3

Vier Monate sind seit dem Kick-Off des Projekts Wolkenkratzer vergangen und ich muss bereits erste Anpassungen vornehmen. Großspurig hatte ich angekündigt, in 30 Tagen die Grundlagen von KI lernen zu wollen. Leider hat sich dieses Projekt als absoluter Rohrkrepierer erwiesen, weil schon der erste Kurs mich so genervt hat, dass ich die komplette Challenge abgeblasen habe. Meine Motivation KI zu lernen, hat einfach nicht ausgereicht.

Fairerweise muss ich sagen, dass KI Lernen der letzte Punkt war, den ich zum Projekt Wolkenkratzer hinzugefügt habe und dass er schon von Anfang an, mit einem anderen Projekt konkurriert hat, nämlich dem Wunsch endlich ein Buch zu verfassen. Dieser Wunsch sitzt sehr tief. Ich habe vor einiger Zeit eine Botschaft von meinem 15-jährigen Ich gefunden, die sich folgendermaßen liest:

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Sport – Wolkenkratzer Check-In #2

Ich bin der Meinung, der Mensch ist für Bewegung gemacht und nicht dafür jeden Tag stundenlang zu sitzen. Daher habe ich mir im Rahmen des Projekts Wolkenkratzer, wie alle Anderen auch, fürs neue Jahr vorgenommen, mehr Sport zu treiben. 😉

Was bisher geschah

Dabei hatte ich mir das eigentlich schon fürs letzte Jahr vorgenommen, so wie alle Anderen auch. 😉
Im letzten Jahr lief es aber eher holprig. Im Februar habe ich mich im Fitness-Studio angemeldet. Ich war aber nur ein paar Mal da und habe es dann auf sich beruhen lassen, sodass ich meine Mitgliedschaft wieder gekündigt habe.

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Positiv Denken – So macht man es richtig

Positives Denken ist einer der Eckpfeiler für ein zufriedenes Leben. Und doch wird selten darüber gesprochen, wie positives Denken eigentlich aussieht. Spoiler: Es besteht nicht darin, sich alles schön zu reden. Im Gegenteil geht es darum, ganz automatisch eine Perspektive einzunehmen, die den Fokus auf die Möglichkeiten legt, statt auf die Risiken. Beim positiven Denken werden die Probleme nicht unter den Teppich gekehrt, sondern analysiert und auf ihre Wahrscheinlichkeit hin untersucht.

Der meiner Ansicht nach wichtigste Unterschied zum negativen Denken besteht darin, dass man nicht von Angst geleitet wird, sondern von Vertrauen. Es wurde schon so oft gesagt, dass man es fast gar nicht mehr hören möchte, aber ich wiederhole es trotzdem: In jeder Krise steckt eine Chance zu einer Verbesserung oder einem Neuanfang. Wir werden uns in diesem Artikel anhand von zwei Beispielen den Unterschied zwischen positivem und negativem Denken anschauen und mit konkreten Tipps an unserer inneren Einstellung arbeiten.

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Minimalismus Challenge – Wie ChatGPT dir helfen kann, deine Wohnung auszumisten

Seit einiger Zeit schon bin ich voll auf dem Minimalismus-Trip. Ich möchte meinen Hausstand reduzieren und weniger Kram haben, damit mein Kopf und meine Wohnung weniger voll sind. Ein großer Erfolg an dieser Front war das Ausmisten und Neuorganisieren meiner Papiere und Aktenordner, was mehr als einen Tag in Anspruch genommen hat. Danke an die lieben Menschen, die mir dabei geholfen haben.

Da ich normalerweise nicht so viel Zeit zum Ausmisten habe, habe ich mich auf die Suche nach einem 30 Tage Plan gemacht, den man nebenbei im Alltag durchführen kann, und erschreckende Ergebnisse gefunden. Die meisten 30 Tage-Ausmist-Pläne, die man so finden kann, enthalten mindestens 2 Badezimmer und Autos, Garagen, Keller, Dachböden, mehrere Schlafzimmer und Ankleidezimmer. Nachdem ich mich mit einem Wäscheraum konfrontiert sah und der Aufgabe mein Tafelsilber zu reinigen, wurde mir klar, dass ich eine individualisierte Lösung für meinen Ausmistplan brauche und so suchte ich mir Hilfe von ChatGPT. Aber lass uns einen Schritt nach dem Anderen gehen.

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Im Fokus – Juni, Juli, August

Hallo! Die Multipotentialistin ist wieder da! Ganz still und heimlich habe ich mich davon geschlichen und mir einfach mal 3 Monate Urlaub gegönnt. Ich hoffe, ihr habt mich ein bisschen vermisst und freut euch ebenso wie ich auf die Artikel, die hier in den kommenden Wochen online gehen werden. Aber bevor wir in spannende Themen eintauchen, möchte ich euch in meinem “Monatsrückblick” einen kleinen Überblick geben, was bei mir diesen Sommer so los war.

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„Mein Gehirn braucht Input, sonst habe ich das Gefühl, mein Gehirn löst sich auf.“ – Interview mit Simone Heydel

Würdest du dich als Multipotentialistin oder Scanner Persönlichkeit bezeichnen? Warum?

Ich bezeichne mich am liebsten als vielbegabt oder vielinteressiert. Der Begriff Scanner-Persönlichkeit ist mir 2015 begegnet und hat mir geholfen, zu verstehen, dass ich nicht komisch bin, sondern dass es noch andere wie mich gibt. Dass es nicht der Weltuntergang ist, wenn ich ständig neue Projekte anfange, ohne sie zu Ende zu bringen. Und dass ich so sein darf, wie ich bin.

Multipotentialistin hatte ich bis dato noch nicht gehört.

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„Erfolg bedeutet für mich auf 3 Dimensionen Zufriedenheit zu schaffen.“ – Interview mit Andreas Jansen

Würdest du dich als Multipotentialisten oder Scanner Persönlichkeit bezeichnen? Warum?

Ich denke, dass ich ein Multipotentialist bin und immer wieder neue Aufgaben und Bereiche scanne. Mich interessiert eine große Vielfalt von Themen. Im persönlichen tanze ich gerne, spiele Schach, interessiere mich für Kultur und Sprachen. Ich reise viele und interessiere mich für die unterschiedlichsten Persönlichkeitstypen und führe oftmals offene Gespräche mit Menschen.

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Um bei der Stange zu bleiben brauchst du Erfolgserlebnisse – So bekommst du sie

Ich habe nicht Psychologie studiert, aber ich glaube an die Macht von positiver Rückkoppelung, auch bezeichnet als positive Feedback Loop, für menschliches Verhalten. Wenn wir positives Feedback erhalten  und Erfolgserlebnisse haben, motiviert uns das, in der Spur zu bleiben und uns weitere Herausforderungen zu suchen.

Um die Motivation und das Selbstbewusstsein zu steigern, macht es daher auf jeden Fall Sinn, sich Strukturen zu schaffen, die Erfolgserlebnisse begünstigen. Es ist natürlich nicht unbedingt notwendig, sich selbst solche Strukturen zu schaffen. Vielleicht hast du eine Chefin, eine Mentorin oder eine Lehrerin, die deine Aufgaben so organisiert, dass sie für dich zu Erfolgen werden.

Wenn du deine Arbeit aber selbst organisierst, spricht gar nichts dagegen, deine Weichen selbst auf Erfolgskurs zu stellen und in diesem Artikel zeige ich dir, wie.

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„Ich spreche gerne von einer Life-Life-Balance. Mein Arbeits-LEBEN und mein Privat-LEBEN.“ – Interview mit Nicole Führing

Würdest du dich als Multipotentialistin oder Scanner Persönlichkeit bezeichnen? Warum?

Aufgrund der Definition eher als Multipotentialistin. Auf die Bezeichnung bin ich aber erst durch den Begriff Scannerpersönlichkeit gestoßen. Ich war irgendwie immer anders als die Anderen und stets auf der Suche nach einer Erklärung dafür. Und das erste Mal bin ich bei Barbara Sher auf den Begriff Scannerpersönlichkeit gestoßen. Aber auch hier fand ich mich nicht komplett getroffen, es war aber für mich eine Art Erleichterung und ein guter Anfang. Die neun Prototypen der Scannerpersönlichkeiten haben mich aber nicht wirklich dargestellt. Zwar dachte ich bei vielen Eigenschaften: „Ja, das trifft auf mich zu.“ Aber anderes passte dann wiederum so gar nicht. Daraufhin habe ich weiter recherchiert und bin auf die Multipotentialität gestoßen. Multipotentialität bezieht sich einfach auf das eigene Potential in mehreren Bereichen aufgrund unterschiedlicher Interessen und Versuche. Das trifft es sehr gut. Also definitiv Multipotentialistin.

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