Glücklich sein ist ein Akt des Widerstands

Ich fange meine Texte eigentlich ungern mit Zitaten oder Anekdoten an, aber heute möchte ich mal eine Ausnahme machen:

Als ich 5 Jahre alt war, sagte mir meine Mutter immer, dass das Glücklichsein das Wichtigste im Leben ist. Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich sein wollte, wenn ich erwachsen war. Ich schrieb „glücklich“ hin. Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden habe, und ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden hatten.

(John Lennon)

Warum ist es in unserer Welt so schwierig glücklich zu sein?

Ich glaube mittlerweile, dass uns aktiv Hindernisse in den Weg gelegt werden.

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Ein leiser Neubeginn: Über Sinn, Verantwortung und ein Leben mit Anspruch

Schwuppdiwupp sind wir schon mitten im neuen Jahr. Eigentlich wollte ich noch einen Artikel über meine Bucketliste vom letzten Jahr schreiben und darüber berichten, dass ich 15 von 25 Punkten abhaken konnte und somit fast alle Orte, die ich besuchen wollte und Aktivitäten, die ich ausführen wollte, besucht und ausgeführt habe. Naja, nicht ganz, aber definitiv mehr als die Hälfte.

Ich finde, das ist eine ziemlich gute Quote, wenn man in Betracht zieht, dass Wünsche und Interessen sich im Laufe eines Jahres dramatisch ändern können, wie man ja auch an meinem Wolkenkratzer-Projekt sehen kann, und einige Punkte einfach schwieriger sind als andere (12x zum Kung Fu gehen? Wer hat sich das bitte ausgedacht?)

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Meine Freundin, die KI: Wie ich ChatGPT im Alltag nutze – Ob das so gut ist?

Es gibt ja viele Beiträge dazu, wie man ChatGPT “richtig” zu nutzen hat, mit tollen Tipps für Prompts, um das Maximum aus der KI rauszuholen. Dieser Artikel soll nicht in diese Kerbe schlagen, denn ich habe keinen blassen Schimmer, wie man ChatGPT “richtig” nutzt, wie man ChatGPT “falsch” nutzt und was im Umgang mit der KI gut und schlecht ist.

Sicher gibt es KI-Experten, die besser verstehen, wofür die Maschine gebaut wurde und was ihre Stärken und Schwächen sind. Aber am Ende des Tages entscheiden ja die Nutzer, wie sie die Technologie verwenden möchte. Und genau aus dieser Nutzerperspektive ist dieser Blogpost entstanden.

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Stoppt die Zombie-Apokalypse! Netflix, Youtube und TikTok halten uns vom Leben ab

Es ist ein Arbeitstag wie jeder andere. Du kommst müde, hungrig und ausgelaugt nach Hause und schmeißt dich auf die Couch. Fernseher an, vielleicht noch ein kleiner Snack dazu und dann lässt du dich berieseln, bis du schließlich einschläfst.

So oder so ähnlich stelle ich mir den Alltag vieler Leute vor und ich finde es zunehmend erschreckend. Man verbringt den Tag mit einer Arbeit, die man vielleicht nicht mal mag und als Zeitverschwendung ansieht und den Abend verbringt man damit, passiv vor einer beleuchteten Wand zu sitzen. Das erinnert mich irgendwie an das Höhlengleichnis.

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Priorität #1 Zufriedenheit – Das SPIRE-Glücksmodell

Wie ihr wisst, nehme ich mir immer ziemlich viel vor, oftmals mehr, als ich bewältigen kann. Das kann ganz schön frustrierend sein und setzt mich immer wieder sehr stark unter Druck. Um diesem Trend entgegen zu wirken und mein Leben in seiner Gesamtheit in die richtige Spur zu lenken, habe ich mir vor einiger Zeit vorgenommen, dass meine Priorität #1 Zufriedenheit lautet. Das ist der zugrundeliegende Wert, an dem ich mein ganzes Handeln ausrichte.

Denn was bringt es mir, meine eigene Glückseligkeit immer auf die Zukunft zu verschieben? “Wenn ich XY erreicht habe, werde ich glücklich sein,” so hört man immer wieder. “Wenn ich 20kg abgenommen habe”, “Wenn ich die Beförderung bekommen habe”, “Wenn ich nur dieses Buch fertig geschrieben habe”, “dann werde ich glücklich sein.” Leider ist dieses Denken ein absoluter Trugschluss, denn äußere Faktoren haben nur wenig Einfluss auf unser Wohlbefinden. Soll heißen, der Lottogewinn wird dir kurze Zeit Freude bereiten, aber schon bald fällst du wieder in alte Verhaltensmuster zurück und kehrst zum vorherigen Zufriedenheitslevel zurück.

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Positiv Denken – So macht man es richtig

Positives Denken ist einer der Eckpfeiler für ein zufriedenes Leben. Und doch wird selten darüber gesprochen, wie positives Denken eigentlich aussieht. Spoiler: Es besteht nicht darin, sich alles schön zu reden. Im Gegenteil geht es darum, ganz automatisch eine Perspektive einzunehmen, die den Fokus auf die Möglichkeiten legt, statt auf die Risiken. Beim positiven Denken werden die Probleme nicht unter den Teppich gekehrt, sondern analysiert und auf ihre Wahrscheinlichkeit hin untersucht.

Der meiner Ansicht nach wichtigste Unterschied zum negativen Denken besteht darin, dass man nicht von Angst geleitet wird, sondern von Vertrauen. Es wurde schon so oft gesagt, dass man es fast gar nicht mehr hören möchte, aber ich wiederhole es trotzdem: In jeder Krise steckt eine Chance zu einer Verbesserung oder einem Neuanfang. Wir werden uns in diesem Artikel anhand von zwei Beispielen den Unterschied zwischen positivem und negativem Denken anschauen und mit konkreten Tipps an unserer inneren Einstellung arbeiten.

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Entschleunigung – Mein Beitrag zur Blogparade

Entschleunigung ist ein seltsames Wort. Stress und Bremse waren die ersten Assoziationen, die mir dazu in den Kopf kamen. Wenn ich jedoch genauer darüber nachdenke, dann fühle ich eher Ruhe, Sicherheit und Entspannung dabei. Das liegt daran, dass der Prozess der Entschleunigung selbst ein langsamer ist. Ich trete gerade nicht mit Vollkaracho auf die Bremse und komme abrupt zum Halt, sondern nehme langsam Tempo raus, sodass ich ruhig und sicher von der Autobahn abfahren kann.

Das Bild mit der Autobahn ist eine wunderschöne Allegorie, wie unser modernes Leben sein könnte. Manchmal muss es schnell gehen und wir haben sichere Methoden geschaffen, wie wir unser Reiseziel in Windeseile erreichen können. Dabei ist alles klar geregelt und wir können uns darauf verlassen, dass diese Art zu reisen uns nicht überfordert. Wir fahren langsam auf die Autobahn, beschleunigen und wenn wir unser Ziel erreicht haben, fahren wir langsam wieder runter und gehen in ein gemächlicheres Tempo über.

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Ernte und Dank + Aufruf zur Blogparade

Der Herbst ist traditionell die Jahreszeit der Ernte. Die Arbeit des vergangenen Jahres trägt Früchte und das wird gebührend gefeiert. Ich mag den Herbst sehr. Aber für mich ist es eigentlich nicht die Jahreszeit der Dankbarkeit. Im Gegenteil wird es jetzt noch einmal richtig geschäftig, bevor wir in den Jahresendspurt übergehen.

Wir haben uns von den natürlichen Rhythmen des Säens und Erntens soweit entfernt, dass es schwer ist, darin noch Sinn zu finden. Die Weihnachtszeit, die eigentlich die Zeit ist, sich zu besinnen und zur Ruhe zu kommen, ist die geschäftigste Zeit des Jahres geworden, in der nicht nur der Einzelhandel aufdreht, sondern auch privat jeder von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier hetzt und in letzter Minute die Weihnachtsgeschenke für all seine Lieben beschafft.

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Minimalismus Challenge – Wie ChatGPT dir helfen kann, deine Wohnung auszumisten

Seit einiger Zeit schon bin ich voll auf dem Minimalismus-Trip. Ich möchte meinen Hausstand reduzieren und weniger Kram haben, damit mein Kopf und meine Wohnung weniger voll sind. Ein großer Erfolg an dieser Front war das Ausmisten und Neuorganisieren meiner Papiere und Aktenordner, was mehr als einen Tag in Anspruch genommen hat. Danke an die lieben Menschen, die mir dabei geholfen haben.

Da ich normalerweise nicht so viel Zeit zum Ausmisten habe, habe ich mich auf die Suche nach einem 30 Tage Plan gemacht, den man nebenbei im Alltag durchführen kann, und erschreckende Ergebnisse gefunden. Die meisten 30 Tage-Ausmist-Pläne, die man so finden kann, enthalten mindestens 2 Badezimmer und Autos, Garagen, Keller, Dachböden, mehrere Schlafzimmer und Ankleidezimmer. Nachdem ich mich mit einem Wäscheraum konfrontiert sah und der Aufgabe mein Tafelsilber zu reinigen, wurde mir klar, dass ich eine individualisierte Lösung für meinen Ausmistplan brauche und so suchte ich mir Hilfe von ChatGPT. Aber lass uns einen Schritt nach dem Anderen gehen.

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