Entenbabies statt Overthinking

Ein Beitrag aus der Schreibwerkstatt

Was hatte sich geändert? Das Gras wirkte grüner, der Regen nasser und die Sonne? Die Sonne lachte ihr jeden Tag aufs Neue entgegen. Sogar der Mond wirkte größer, voller, runder, nur die Sterne blieben blass und nur vereinzelt sichtbar in der Großstadt.

So hatte sie den Tag verbracht. Vom Sonnenaufgang bis zur dunklen Nacht hatte sich ein Moment an den anderen gereiht. Ihre Sinne holten sie aus ihrem Kopf und zeigten ihr das Leben. So konnte sie alles spüren: den Wing im Baum vor ihrem Fenster, die sich ständig zankenden Elstern und natürlich das flinke Eichhörnchen. Sie war in jeder Sekunde bei den Dingen draußen, bei den Aufgaben und Gesprächen, die ihre volle Aufmerksamkeit erforderten und gar nicht mehr in ihrem Kopf. Sie war irgendwie präsenter und mehr sie selbst, aber sie verlor auch die Kontrolle.

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Was in den letzten Monaten passiert ist – und was als Nächstes kommt

Wie fängt man an, wenn man lange weg war? Wie kann man wieder zurückkommen und den Kontakt wieder aufnehmen? Ich habe lange nichts gepostet und ich hoffe, der ein oder die andere hat mich vermisst. Es hat sich vieles geändert in den letzten Monaten, aber einige Dinge bleiben immer gleich: Ich schaffe es einfach nicht, mich auf eine Sache zu fokussieren. Ich bleibe also ein Hans-Dampf in allen Gassen, kriege wieder einmal nichts auf die Kette und verzettele mich in tausend Unteraufgaben. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille.

Auf der anderen Seite habe ich natürlich ziemlich viel geschafft. Angefangen damit, dass meine Community der Social Butterfly Club 10.000 Mitglieder auf Meetup überschritten hat. Da wir jetzt bis zu 5 Meetups pro Woche haben, war das eigentlich nur eine Frage der Zeit. Ich kann auch berichten, dass ich endlich mein erstes Geld verdiene, auch wenn es für die Miete noch nicht reicht. Das soll sich aber zukünftig ändern, deswegen nutze ich den Energieboost, den mir das Sommerwetter gibt, vor allen Dingen dafür, meine Projekte anzuschieben.

Daher bin ich auch wieder bei der Potentialistin gelandet.

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4 Jahre Potentialistin – Mein Blog feiert Geburtstag

4 Jahre sind seit dem Launch der Potentialistin vergangen. 4 Jahre, in denen ich geschwitzt und gezittert, gejubelt und gelacht habe. Es war nicht immer leicht mit dir, liebes Blog, doch ich habe jede Minute genossen. Und auch wenn ich oft gezweifelt habe und nicht immer wusste, wie es weitergeht, stand es zu keinem Zeitpunkt in Frage, dass dieses Projekt bestehen bleibt.

Ich habe im letzten Jahr echt rangeklotzt und mein Ziel 100 Blogposts zu veröffentlichen erreichen können. Danach bin ich in eine kleine Sinnkrise gestürzt und habe die Potentialistin ziemlich vernachlässigt. Aber sie stand treu an meiner Seite und hat mich nicht verlassen. Es hätte absehbar sein können, dass nach 100 Artikeln die Luft raus ist und meine Kreativität mich zu anderen Herausforderungen tragen würde. Vermisst habe ich die wöchentlichen Blogposts trotzdem. Und das ist für mich der wichtigste Grund weiterzumachen.

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Glücklich sein ist ein Akt des Widerstands

Ich fange meine Texte eigentlich ungern mit Zitaten oder Anekdoten an, aber heute möchte ich mal eine Ausnahme machen:

Als ich 5 Jahre alt war, sagte mir meine Mutter immer, dass das Glücklichsein das Wichtigste im Leben ist. Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich sein wollte, wenn ich erwachsen war. Ich schrieb „glücklich“ hin. Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden habe, und ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden hatten.

(John Lennon)

Warum ist es in unserer Welt so schwierig glücklich zu sein?

Ich glaube mittlerweile, dass uns aktiv Hindernisse in den Weg gelegt werden.

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Ein leiser Neubeginn: Über Sinn, Verantwortung und ein Leben mit Anspruch

Schwuppdiwupp sind wir schon mitten im neuen Jahr. Eigentlich wollte ich noch einen Artikel über meine Bucketliste vom letzten Jahr schreiben und darüber berichten, dass ich 15 von 25 Punkten abhaken konnte und somit fast alle Orte, die ich besuchen wollte und Aktivitäten, die ich ausführen wollte, besucht und ausgeführt habe. Naja, nicht ganz, aber definitiv mehr als die Hälfte.

Ich finde, das ist eine ziemlich gute Quote, wenn man in Betracht zieht, dass Wünsche und Interessen sich im Laufe eines Jahres dramatisch ändern können, wie man ja auch an meinem Wolkenkratzer-Projekt sehen kann, und einige Punkte einfach schwieriger sind als andere (12x zum Kung Fu gehen? Wer hat sich das bitte ausgedacht?)

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Projekt Wolkenkratzer Jahr 2 – oder: Was in meiner Sommerpause wirklich passiert ist

Nein, ich bin nicht ertrunken.
Ich bin nur in einem Wolkenkratzer stecken geblieben. Oder, na gut: in sieben.

Wer hier schon länger mitliest, weiß: Ich neige nicht dazu, mich zu langweilen. Als ich im Oktober 2024 anlässlich meines 36. Geburtstages das Projekt Wolkenkratzer ausgerufen habe, war der Plan eigentlich ganz klar:

Ich wollte dokumentieren, wie es aussieht, wenn man mehrere Großprojekte gleichzeitig verfolgt – also nicht „ein Ziel, ein Fokus, ein Lebensweg“, sondern eher: mehrere Baustellen, mehrere Kräne, mehrere Etagen, die parallel entstehen. Slow-Motion-Multitasking statt „Du musst dich halt mal entscheiden“.

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100 Gründe, stolz zu sein – Mein 100. Artikel

Gerade habe ich meinen 99. Artikel fertiggestellt. Und plötzlich ist da diese Erkenntnis: Es fehlt nur noch einer. Dann ist es vollbracht. Mein Projekt, meine Reise, mein Blog – 100 Artikel.

Ich kann nicht glauben, dass es vorbei ist.
Ich kann nicht glauben, dass ich es geschafft habe.
Ich kann nicht glauben, wieviel Zeit ich in dieses Projekt investiert habe.
Ich kann nicht glauben, wie oft ich hier saß, gegrübelt und gezweifelt habe.
Ich kann nicht glauben, was für eine Herausforderung es war.
Und ich kann nicht glauben, wieviel es mir gegeben hat.

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Weniger Kung Fu, mehr Erdbeerkuchen – Halbzeit auf meiner Bucketlist 25 für 2025

Gerade noch habe ich mich gefreut, dass der Sommer endlich da ist, da fiel mir auf, dass das auch bedeutet, dass dieses Jahr schon zur Hälfte rum ist. Kinners, die Zeit rast wirklich!

Gegen Ende letzten Jahres hatte ich mir auf meiner Bucketliste 25 für 2025 25 Dinge vorgenommen, die ich in diesem Jahr erleben möchte. Ja, es stehen Erlebnisse auf dieser Liste. Es sind nicht Punkte, die man abhaken muss, sondern kleine Abenteuer. Wieviele dieser aufregenden Aktivitäten ich bereits unternommen habe und was noch offen ist, erfährst du in diesem Artikel.

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Napoleon Hill, aber make it AI – Mein innerer Beirat mit ChatGPT (als Rihanna, Buddha & Co)

In meinem Artikel über “Meine Freundin, die KI“ hatte ich es bereits erwähnt: ChatGPT kann erstaunlich gut in verschiedene Rollen schlüpfen. Egal ob Cheerleader, Philosophin oder grantiger Reality-Check-Geber – sie liefert erstaunlich treffsichere Antworten, wenn man sie darum bittet, aus einer bestimmten Perspektive zu sprechen.

Ihren eigenen Angaben zufolge liegt das vielleicht daran, dass sie Unmengen an Text gelesen hat und dadurch ein ziemlich feines Gespür für Tonalitäten, Argumentationsmuster und Sichtweisen entwickelt hat. Oder daran, dass sie einfach nicht müde wird, sich in jede neue Rolle reinzudenken.

Was auch immer der Grund ist: Ich wurde davon inspiriert, ein Experiment zu starten. Was, wenn ich ChatGPT bitte, nicht nur eine Rolle einzunehmen – sondern gleich ein ganzes Berater*innenteam zu simulieren?

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Wenn der Mut fehlt, obwohl der Plan steht – Emotionale Blockaden & Torschusspanik

Der Tag meiner Firmengründung rückt immer näher und ich merke, wie ich mich in einem Mauseloch nach dem anderen verkrieche. Dabei ist Mauseloch nicht der richtige Begriff, es handelt sich vielmehr um den berüchtigten Kaninchenbau, der mich in verlockende neue Galaxien einladen will. Und das sogar im Plural. Jetzt wo das, was Spaß macht, plötzlich Arbeit ist, will ich mich davor drücken und irgendwie ist mir unterwegs auch der Glaube an mein Projekt verloren gegangen.

Ich hab so viel darüber nachgedacht und ja, es könnte klappen. Es gibt vieles, was dafür spricht. Doch die Angst sitzt mir im Nacken. Und die Gleichgültigkeit. Ich frage mich, wo die herkommt.

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