Minimalistische Planung – Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Minimalismus ist eine Philosophie, die sich auf alle Lebensbereiche anwenden lässt, und für mehr Klarheit und Ordnung sorgt. Auch im Bereich von Selbstmanagement, Planung und Zielsetzung kann man minimalistisch vorgehen. Das wichtigste Prinzip dabei liegt darin, sich auf das Wesentliche zu fokussieren, Prioritäten zu setzen und jeweils nur eine Aufgabe in den Mittelpunkt zu stellen.

Da auch Multipotentialistinnen nicht an zwei Orten gleichzeitig sein können, ist auch für uns diese Art der Planung interessant. Vor allem weil es viel Raum für Flexibilität, Kreativität und spontane Anpassungen lässt und weniger Vorbereitungszeit in Anspruch nimmt, als alles minutiös durchzuplanen. In diesem Artikel möchte ich ein paar häufig gestellte Fragen zum Thema Minimalistische Planung beantworten, sodass das Konzept klar wird und du entscheiden kannst, ob es etwas für dich ist.

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Disziplin, Junge! Wie du es schaffst, Verabredungen mit dir selbst einzuhalten

Wie oft nimmt man sich etwas vor und macht es dann doch nicht? Wenn du so bist, wie ich, dann sind Verabredungen mit anderen Menschen für dich Gesetz und du sagst sie nur im äußersten Notfall ab, warum aber kannst du nicht dieselbe Disziplin für Verabredungen mit dir selbst an den Tag legen?

Ich habe mir so oft Termine in den Kalender eingetragen, Timeblocking nennt man das neudeutsch, aber wenn der Moment dann gekommen war, habe ich einfach was anderes gemacht. Kein Kalendereintrag der Welt konnte mich beispielsweise zum Gitarre üben bewegen. Aber auch andere – eigentlich spaßige – Aktivitäten wie Julia Cameron’s Artist Date (Künstlertreff) habe ich kurzfristig sausen lassen.

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Um bei der Stange zu bleiben brauchst du Erfolgserlebnisse – So bekommst du sie

Ich habe nicht Psychologie studiert, aber ich glaube an die Macht von positiver Rückkoppelung, auch bezeichnet als positive Feedback Loop, für menschliches Verhalten. Wenn wir positives Feedback erhalten  und Erfolgserlebnisse haben, motiviert uns das, in der Spur zu bleiben und uns weitere Herausforderungen zu suchen.

Um die Motivation und das Selbstbewusstsein zu steigern, macht es daher auf jeden Fall Sinn, sich Strukturen zu schaffen, die Erfolgserlebnisse begünstigen. Es ist natürlich nicht unbedingt notwendig, sich selbst solche Strukturen zu schaffen. Vielleicht hast du eine Chefin, eine Mentorin oder eine Lehrerin, die deine Aufgaben so organisiert, dass sie für dich zu Erfolgen werden.

Wenn du deine Arbeit aber selbst organisierst, spricht gar nichts dagegen, deine Weichen selbst auf Erfolgskurs zu stellen und in diesem Artikel zeige ich dir, wie.

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„Stillstand bedeutet Niedergang“ – Interview mit Frits Bosch

Würden Sie sich als Multipotentialist oder Scanner-Persönlichkeit bezeichnen? Warum?

Als Multipotentialist. Ich konzentriere mich hauptsächlich auf Aktivitäten, die mir Spaß machen und von denen ich nicht abgelenkt werden möchte.

Was ist Ihr Beruf? Können Sie Beruf und Privatleben trennen?

Ich bin ein pensionierter Psychologe, Autor, Sprecher und Bassist. Arbeit und Privatleben überschneiden sich oft.

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„Prioritäten entscheide ich spontan“ – Interview mit Sebi

Würdest du dich als Multipotentialisten bezeichnen? Warum?

Bevor mich gestern eine selbsternannte Multipotentialistin besuchte und mir von dieser Idee erzählte, hatte ich diesen Begriff noch nicht gehört.

Allerdings ruft das Wort bestimmte Assoziationen hervor, in denen ich meinen Charakter wiederfinden kann.

Die anderen Begriffe die ich gehört habe, haben mir nicht so gut gefallen, deshalb das.

Was machst du beruflich? Kannst du zwischen Beruf und Privatem trennen?

IT Krims Krams. Aber als neuerkannter Multipotentialist hatte ich schon viele wechselnde Berufe und mit 1,5 Jahren von 10 in Arbeit, ist das bisher der längste!

Wieviele Projekte hast du gerade am Laufen?

Puh.. so spontan fallen mir 6 ein.

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