Das multipotentialistische Dilemma ODER Wie du Prokrastination zu deinem Vorteil nutzen kannst

Heute ist der Tag, an dem ich mit meinem Buchprojekt starte. Ich habe mich schon tagelang darauf gefreut, endlich loszulegen, aber jetzt, wo es endlich soweit ist, kotz ich im Strahl! Ich bin massiv überfordert, weiß nicht, wo ich anfangen soll und will mich einfach nur vergraben oder weiterhin Schreibratgeber lesen, bis ich umfalle. Tatsächlich habe ich schon hundert Schreibratgeber gelesen und sie haben mir die Freude am Schreiben massiv verdorben! Anders kann ich es nicht sagen.

Vor circa vier Jahren wollte ich unbedingt einen Roman schreiben und ich habe auch sehr viel Zeit in dieses Projekt investiert. Ich habe mehrere Entwürfe mit über 30 Seiten verfasst, mir einen Schreibpartner zum Austausch gesucht und sogar einen Onlinekurs absolviert. Aber am Ende des Tages bin ich immer irgendwo stecken geblieben und nicht weitergekommen, sodass ich alle angefangenen Projekte verworfen habe.

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Von Sport bis Finanzen: Die besten 30-Tage-Challenges für jeden Bereich

Eine 30-Tage-Challenge ist ein toller Weg, um eine neue Gewohnheit auszuprobieren und zu schauen, ob sie in deinen Alltag passt. Sie kann auch dabei helfen, dich für einen begrenzten Zeitraum auf eine Sache zu fokussieren und zügig Fortschritte zu machen. Du lernst dadurch Selbstdisziplin, dich zu motivieren, auch wenn es mal schwer fällt, und kannst deine Stärken und Schwächen besser verstehen.

30-Tage-Challenges eignen sich auch hervorragend dafür, um aus Gewohnheiten Projekte zu machen. Wenn du als Multipotentialistin sehr viele Interessen hast und einfach nicht alles gleichzeitig machen kannst, dann könntest du auf diese Weise zumindest für einen begrenzten Zeitraum in eine bestimmte Aktivität hineinschnuppern. Möglicherweise hast du nach 30 Tagen schon genug gelernt und bist bereit, zum nächsten Projekt überzugehen.

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Mein wichtigstes Ziel – Wolkenkratzer Check-In #3

Vier Monate sind seit dem Kick-Off des Projekts Wolkenkratzer vergangen und ich muss bereits erste Anpassungen vornehmen. Großspurig hatte ich angekündigt, in 30 Tagen die Grundlagen von KI lernen zu wollen. Leider hat sich dieses Projekt als absoluter Rohrkrepierer erwiesen, weil schon der erste Kurs mich so genervt hat, dass ich die komplette Challenge abgeblasen habe. Meine Motivation KI zu lernen, hat einfach nicht ausgereicht.

Fairerweise muss ich sagen, dass KI Lernen der letzte Punkt war, den ich zum Projekt Wolkenkratzer hinzugefügt habe und dass er schon von Anfang an, mit einem anderen Projekt konkurriert hat, nämlich dem Wunsch endlich ein Buch zu verfassen. Dieser Wunsch sitzt sehr tief. Ich habe vor einiger Zeit eine Botschaft von meinem 15-jährigen Ich gefunden, die sich folgendermaßen liest:

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Was ist eine Multipotentialistin?

Eine Multipotentialistin kann sich nicht auf ein Projekt festlegen. Sie hat mehrere heiße Eisen im Ofen und ist ständig am Rotieren. Abwechslung macht sie kreativ und glücklich. Sie hat viele Hobbies und Rollen und erfindet sich immer wieder neu.

Vielleicht sind wir tief in unserem Innern alle ein bisschen wie die Multipotentialistin. Wir sind berufstätig, Hausfrau und Mutter zugleich, sowie Schwester, Tochter und angehende Künstlerin. Wir haben Hobbies, Leidenschaften und Interessen und schaffen es nicht immer alles unter einen Hut zu bringen. Das ist okay!

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Produktivitäts-Tools: diese Browser Tabs habe ich am Laptop immer offen

Man kann sich natürlich darüber streiten, ob es wirklich produktiv ist, viele Browser-Tabs offen zu haben. Vielleicht sollte man sich die Tools und Webseiten, die ich in diesem Artikel vorstelle, lieber als Lesezeichen speichern und nur nach Bedarf abrufen. Für mich funktioniert es aber mit den Browser-Tabs am Besten, auch wenn mein Laptop es manchmal als Überforderung empfindet. Ich habe so immer alles, was ich brauche, griffbereit. Einige der Anwendungen nutze ich auch als native App, aber alle funktionieren auch im Browser, was ich wirklich praktisch finde.

Da diese Tools für mich absolut überlebensnotwendig sind, weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll und in welcher Reihenfolge ich sie vorstellen sollte. Wahrscheinlich kennt ihr die eine oder andere App schon, ich möchte sie aber trotzdem nicht unerwähnt lassen. Man muss das Rad ja nicht neu erfinden und kann auf das, was für viele Menschen gut funktioniert, zurückgreifen. Einige Anwendungen kennt ihr aber bestimmt noch nicht, denn ich experimentiere immer viel und teste jedes neue Tool, das mir in die Finger kommt, sofort auf Herz und Nieren.

Die Web-Anwendungen, die ich am meisten nutze, stelle ich euch in diesem Artikel vor.

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Feliz Navidad, ihr rotnasigen Rentiere – Weihnachten 2023

Bei mir ist der Weihnachtswahnsinn ausgebrochen und das schon seit dem 2. Dezember, was wirklich ungewöhnlich für mich ist. Aber in diesem Jahr habe ich mir die volle Dröhnung Adventszeit gegönnt. Ich habe meine Weihnachtsdeko rausgeholt, mehr als einmal Plätzchen gebacken und etliche Weihnachtsmärkte besucht. Das war wirklich schön und vielleicht wird es eine Tradition. Wäre ja nicht die ungewöhnlichste Tradition, die man haben kann.

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Im Fokus – September 2023

Der September begann ganz entspannt, hat aber ordentlich an Fahrt aufgenommen, bis mich dann ein heftiger Motivationsschub gepackt hat. Der kam nicht von ungefähr, sondern resultierte aus dem Hörbuch, das ich gehört habe: Everything is figureoutable von Marie Forleo, das ich sehr empfehlen kann. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass JETZT die Zeit ist, nach den Sternen zu greifen und ich nicht weiter Zeit vergeuden werde.

Dementsprechend habe ich die Ärmel hochgekrempelt und mich an die Arbeit gemacht.

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Minimalismus Challenge – Wie ChatGPT dir helfen kann, deine Wohnung auszumisten

Seit einiger Zeit schon bin ich voll auf dem Minimalismus-Trip. Ich möchte meinen Hausstand reduzieren und weniger Kram haben, damit mein Kopf und meine Wohnung weniger voll sind. Ein großer Erfolg an dieser Front war das Ausmisten und Neuorganisieren meiner Papiere und Aktenordner, was mehr als einen Tag in Anspruch genommen hat. Danke an die lieben Menschen, die mir dabei geholfen haben.

Da ich normalerweise nicht so viel Zeit zum Ausmisten habe, habe ich mich auf die Suche nach einem 30 Tage Plan gemacht, den man nebenbei im Alltag durchführen kann, und erschreckende Ergebnisse gefunden. Die meisten 30 Tage-Ausmist-Pläne, die man so finden kann, enthalten mindestens 2 Badezimmer und Autos, Garagen, Keller, Dachböden, mehrere Schlafzimmer und Ankleidezimmer. Nachdem ich mich mit einem Wäscheraum konfrontiert sah und der Aufgabe mein Tafelsilber zu reinigen, wurde mir klar, dass ich eine individualisierte Lösung für meinen Ausmistplan brauche und so suchte ich mir Hilfe von ChatGPT. Aber lass uns einen Schritt nach dem Anderen gehen.

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„Erfolg bedeutet für mich auf 3 Dimensionen Zufriedenheit zu schaffen.“ – Interview mit Andreas Jansen

Würdest du dich als Multipotentialisten oder Scanner Persönlichkeit bezeichnen? Warum?

Ich denke, dass ich ein Multipotentialist bin und immer wieder neue Aufgaben und Bereiche scanne. Mich interessiert eine große Vielfalt von Themen. Im persönlichen tanze ich gerne, spiele Schach, interessiere mich für Kultur und Sprachen. Ich reise viele und interessiere mich für die unterschiedlichsten Persönlichkeitstypen und führe oftmals offene Gespräche mit Menschen.

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„Ich spreche gerne von einer Life-Life-Balance. Mein Arbeits-LEBEN und mein Privat-LEBEN.“ – Interview mit Nicole Führing

Würdest du dich als Multipotentialistin oder Scanner Persönlichkeit bezeichnen? Warum?

Aufgrund der Definition eher als Multipotentialistin. Auf die Bezeichnung bin ich aber erst durch den Begriff Scannerpersönlichkeit gestoßen. Ich war irgendwie immer anders als die Anderen und stets auf der Suche nach einer Erklärung dafür. Und das erste Mal bin ich bei Barbara Sher auf den Begriff Scannerpersönlichkeit gestoßen. Aber auch hier fand ich mich nicht komplett getroffen, es war aber für mich eine Art Erleichterung und ein guter Anfang. Die neun Prototypen der Scannerpersönlichkeiten haben mich aber nicht wirklich dargestellt. Zwar dachte ich bei vielen Eigenschaften: „Ja, das trifft auf mich zu.“ Aber anderes passte dann wiederum so gar nicht. Daraufhin habe ich weiter recherchiert und bin auf die Multipotentialität gestoßen. Multipotentialität bezieht sich einfach auf das eigene Potential in mehreren Bereichen aufgrund unterschiedlicher Interessen und Versuche. Das trifft es sehr gut. Also definitiv Multipotentialistin.

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