Disziplin, Junge! Wie du es schaffst, Verabredungen mit dir selbst einzuhalten

Wie oft nimmt man sich etwas vor und macht es dann doch nicht? Wenn du so bist, wie ich, dann sind Verabredungen mit anderen Menschen für dich Gesetz und du sagst sie nur im äußersten Notfall ab, warum aber kannst du nicht dieselbe Disziplin für Verabredungen mit dir selbst an den Tag legen?

Ich habe mir so oft Termine in den Kalender eingetragen, Timeblocking nennt man das neudeutsch, aber wenn der Moment dann gekommen war, habe ich einfach was anderes gemacht. Kein Kalendereintrag der Welt konnte mich beispielsweise zum Gitarre üben bewegen. Aber auch andere – eigentlich spaßige – Aktivitäten wie Julia Cameron’s Artist Date (Künstlertreff) habe ich kurzfristig sausen lassen.

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Kreativ sein auf Knopfdruck – Wie ich es schaffe, konstant kreativ zu bleiben

Ich muss zugeben, dass mich das Ziel der 100 Blogposts tatsächlich an meine Grenzen gebracht hat. Ich habe es bewusst als stretchy Goal gesetzt, das heißt als Ziel, von dem ich nicht sicher war, ob ich es erreichen werde. Ich habe mir 50 Tage Zeit gegeben, um 33 Blogposts zu verfassen, was für mich ziemlich ambitioniert war. Ich wollte herausfinden, wieviele Artikel ich so pro Tag, pro Woche, pro Monat schaffen kann, wenn ich mir nur darauf konzentriere.

Nun führte das aber dazu, dass ich auf Knopfdrucke neue Artikelideen aus dem Eimer schütteln musste bzw. bereits vorhandene Ideen ausarbeiten. Für mich funktioniert es besser, ein neues Thema anzugehen, weil ich in dem Moment, in dem ich die Idee habe, auch weitere Ideen für den konkreten Inhalt habe. Das ist auch der Grund, warum mein Friedhof der Artikelideen ungefähr 200 Titel umfasst. Theoretisch müsste ich eines nach dem Anderen abarbeiten, aber leider funktioniert das nicht immer.

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Entschleunigung – Mein Beitrag zur Blogparade

Entschleunigung ist ein seltsames Wort. Stress und Bremse waren die ersten Assoziationen, die mir dazu in den Kopf kamen. Wenn ich jedoch genauer darüber nachdenke, dann fühle ich eher Ruhe, Sicherheit und Entspannung dabei. Das liegt daran, dass der Prozess der Entschleunigung selbst ein langsamer ist. Ich trete gerade nicht mit Vollkaracho auf die Bremse und komme abrupt zum Halt, sondern nehme langsam Tempo raus, sodass ich ruhig und sicher von der Autobahn abfahren kann.

Das Bild mit der Autobahn ist eine wunderschöne Allegorie, wie unser modernes Leben sein könnte. Manchmal muss es schnell gehen und wir haben sichere Methoden geschaffen, wie wir unser Reiseziel in Windeseile erreichen können. Dabei ist alles klar geregelt und wir können uns darauf verlassen, dass diese Art zu reisen uns nicht überfordert. Wir fahren langsam auf die Autobahn, beschleunigen und wenn wir unser Ziel erreicht haben, fahren wir langsam wieder runter und gehen in ein gemächlicheres Tempo über.

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