Stoppt die Zombie-Apokalypse! Netflix, Youtube und TikTok halten uns vom Leben ab

Es ist ein Arbeitstag wie jeder andere. Du kommst müde, hungrig und ausgelaugt nach Hause und schmeißt dich auf die Couch. Fernseher an, vielleicht noch ein kleiner Snack dazu und dann lässt du dich berieseln, bis du schließlich einschläfst.

So oder so ähnlich stelle ich mir den Alltag vieler Leute vor und ich finde es zunehmend erschreckend. Man verbringt den Tag mit einer Arbeit, die man vielleicht nicht mal mag und als Zeitverschwendung ansieht und den Abend verbringt man damit, passiv vor einer beleuchteten Wand zu sitzen. Das erinnert mich irgendwie an das Höhlengleichnis.

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Warum du deinen Geburtstag feiern solltest, obwohl du jedes Jahr älter wirst

Ich habe meinen Geburtstag nicht immer gefeiert. Tatsächlich habe ich es sogar ziemlich lange nicht getan, denn ich dachte, es wäre nicht so wichtig, zeitlich hat es nicht gepasst und ich wollte mir den Stress nicht antun. Mittlerweile bin ich aber davon überzeugt, dass man keine Gelegenheit zum Feiern verpassen sollte und der eigene Geburtstag ist ein besonders guter Grund dafür.

Eigentlich könnte es mir echt egal sein, ob du deinen Geburtstag feierst oder nicht. Ist schließlich dein Geburtstag, deine Leben, dein Alltag und deine Freunde, die du wieder einmal nicht zu Gesicht bekommst. Würden sie dich überhaupt noch als Freund*in bezeichnen? Ja, ich schweife ab und unterstelle dir hier einige Sachen, die ich natürlich überhaupt nicht wissen kann. Aber in diesem Artikel geht es um die Erfahrung, die ich mit Menschen gemacht habe, die ihren Geburtstag nicht feiern.

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„Das, was wir groß „das Leben“ nennen, besteht doch aus Millionen von kleinen Einzelentscheidungen“ – Interview mit Patrick Baumann

Würdest du dich als Multipotentialistin oder Scanner Persönlichkeit bezeichnen? Warum?

Ja, auf jeden Fall. Der Begriff „Multipotentialist“ war mir bisher unbekannt, aber Scanner nenne ich mich schon länger. Ich interessiere mich schon immer für alles Mögliche. Und ich interessiere mich nicht nur dafür, sondern würde am liebsten alle Leben, die mir möglich sind, gleichzeitig leben.

Was natürlich nicht geht, und das hat auch seine Schattenseiten. Ich habe mich früher (auch heute noch) immer wieder in Projekten verzettelt, habe alles Mögliche angefangen, aber wenig zu Ende gebracht. Das Buch von Barbara Sher, auf die ja der Begriff „Scanner“ zurückgeht, hat mir dann ganz gut geholfen, damit umzugehen.

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