Kreativität to go – Wie ich draußen neue Ideen finde

Spätestens seit ich The Extended Mind: The Power of Thinking Outside the Brain* gelesen habe, weiß ich: Wir denken besser, wenn wir draußen sind. Unser Umfeld beeinflusst unsere Kreativität enorm – ob es nun die Einrichtung des Raums ist, in dem wir sitzen, die Architektur der Straße, durch die wir gehen, oder der Himmel über uns.

Räumlichkeit ist nicht nur Kulisse, sondern aktiver Mitspieler im Denkprozess. Und es gibt nur einen Ort, der kreatives Denken noch stärker ankurbelt: die Natur.

Wenn dich das Thema interessiert, lies unbedingt dieses Buch – es ist für mich ein echter Game Changer. Ich habe so viele praktische Impulse daraus gezogen. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.

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Minimalistische Planung – Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Minimalismus ist eine Philosophie, die sich auf alle Lebensbereiche anwenden lässt, und für mehr Klarheit und Ordnung sorgt. Auch im Bereich von Selbstmanagement, Planung und Zielsetzung kann man minimalistisch vorgehen. Das wichtigste Prinzip dabei liegt darin, sich auf das Wesentliche zu fokussieren, Prioritäten zu setzen und jeweils nur eine Aufgabe in den Mittelpunkt zu stellen.

Da auch Multipotentialistinnen nicht an zwei Orten gleichzeitig sein können, ist auch für uns diese Art der Planung interessant. Vor allem weil es viel Raum für Flexibilität, Kreativität und spontane Anpassungen lässt und weniger Vorbereitungszeit in Anspruch nimmt, als alles minutiös durchzuplanen. In diesem Artikel möchte ich ein paar häufig gestellte Fragen zum Thema Minimalistische Planung beantworten, sodass das Konzept klar wird und du entscheiden kannst, ob es etwas für dich ist.

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Von Sport bis Finanzen: Die besten 30-Tage-Challenges für jeden Bereich

Eine 30-Tage-Challenge ist ein toller Weg, um eine neue Gewohnheit auszuprobieren und zu schauen, ob sie in deinen Alltag passt. Sie kann auch dabei helfen, dich für einen begrenzten Zeitraum auf eine Sache zu fokussieren und zügig Fortschritte zu machen. Du lernst dadurch Selbstdisziplin, dich zu motivieren, auch wenn es mal schwer fällt, und kannst deine Stärken und Schwächen besser verstehen.

30-Tage-Challenges eignen sich auch hervorragend dafür, um aus Gewohnheiten Projekte zu machen. Wenn du als Multipotentialistin sehr viele Interessen hast und einfach nicht alles gleichzeitig machen kannst, dann könntest du auf diese Weise zumindest für einen begrenzten Zeitraum in eine bestimmte Aktivität hineinschnuppern. Möglicherweise hast du nach 30 Tagen schon genug gelernt und bist bereit, zum nächsten Projekt überzugehen.

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Was ist eine Multipotentialistin?

Eine Multipotentialistin kann sich nicht auf ein Projekt festlegen. Sie hat mehrere heiße Eisen im Ofen und ist ständig am Rotieren. Abwechslung macht sie kreativ und glücklich. Sie hat viele Hobbies und Rollen und erfindet sich immer wieder neu.

Vielleicht sind wir tief in unserem Innern alle ein bisschen wie die Multipotentialistin. Wir sind berufstätig, Hausfrau und Mutter zugleich, sowie Schwester, Tochter und angehende Künstlerin. Wir haben Hobbies, Leidenschaften und Interessen und schaffen es nicht immer alles unter einen Hut zu bringen. Das ist okay!

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Multipotentialistin 2.0 – Die Potentialistin wird geboren – Mein zweiter Blog-Geburtstag

Nach zwei Jahren als Multitalent ist die Multipotentialistin ausgebrannt und möchte sich um Himmels willen keine weiteren Hobbies ans Bein binden. Konstante Überforderung, Druck und Stress trieben mich an. Dass das nicht nachhaltig ist, hätte mir irgendwie klar sein können, war es aber nicht.

Es war ein tolles Experiment: Kann man wirklich an mehreren Wolkenkratzern gleichzeitig arbeiten?

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Der Kreislauf der Kreativität

Obwohl manche Leute daraus eine Raketenwissenschaft machen möchten, ist Kreativität eigentlich keine komplexe Angelegenheit. Wir zapfen eine innere Quelle in uns an, um neuartige originelle Ideen zu produzieren: Sätze, Melodien, Striche auf dem Papier, Farbkombinationen, Outfits, Geschäftsmodelle, Problemlösungen oder Schrittkombinationen. Alles, was Realität ist, bestand vorher in irgendeinem menschlichen Kopf als Gedanke.

Warum manche Leute empfänglicher für diese Gedanken sind, als andere, ist eine spannende Frage, die aber auch relativ leicht zu beantworten ist. Es liegt an den Denkgewohnheiten und dem Vertrauen, das man in sich selbst und in die Realität hat. Damit meine ich nicht, dass man frei von Angst und Zweifeln sein sollte: das ist niemand. Aber man muss seine eigenen Gedanken und Impulse als einen wertvollen Schatz ansehen, der das Recht hat, realisiert zu werden. Sonst bleiben die tollen Ideen für immer in deinem Kopf.

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Was du von Rapunzel für deine Karriere lernen kannst

Dieser Artikel ist der zweite Teil einer Artikelserie, die unter dem Motto “Karrieretipps aus Märchen” steht. In vielen Märchen geht es um Personen, die nach einer Reihe von Widrigkeiten und Herausforderungen zu großen Erfolgen gelangt sind. Daher werden wir verschiedene Märchen untersuchen und gucken, was man aus ihnen im 21. Jahrhundert für die eigene Karriere lernen kann.

Im ersten Beitrag der Serie beschäftigten wir uns mit Rumpelstilzchen. In diesem Artikel wird es um Rapunzel gehen.

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Second Brain – Diese Tools nutze ich, um mein Gehirn zu entlasten

Die Idee unsere Gedanken und Absprachen außerhalb unseres eigenen Kopfes niederzuschreiben und zu externalisieren, ist so alt wie die Schrift und damit mehr als 5000 Jahre. Schon Platon kritisierte hunderte Jahre vor unserer Zeitrechnung diese Praxis aufgrund der Befürchtung, dass dadurch unsere Erinnerungsfähigkeiten nachlassen würden.

Mnemonische Techniken, die für das Einprägen von umfangreichen Informationen entwickelt wurden, können unsere Gedächtnisfähigkeiten auch heute auf ein neues Level bringen. Insgesamt aber hat sich die Zahl der Informationen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden, dermaßen erhöht, dass wir gar nicht anders können, als einen Großteil von ihnen außerhalb unserer selbst zu speichern. Das gilt besonders, wenn wir kreativ tätig sind.

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33 Kreative Mikroaktivitäten – Inspiration in unter 15 Minuten

Kreative Mikroaktivitäten bringen dein Gehirn in Schwung und deine kreativen Geister in Bewegung. Ich möchte nicht lange darüber lamentieren, warum das gut für dich ist und warum du das tun solltest. Du hast schließlich nicht ohne Grund auf diesen Artikel geklickt.

Folgende Tätigkeiten kannst du in unter 15 Minuten durchführen, um dich sofort inspiriert zu fühlen:

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Im Fokus – September 2022

Ich finde, der September ist immer ein komischer Monat. Es ist nicht mehr Sommer, aber auch nicht Herbst und irgendwie zieht er meistens ohne größere Vorkommnisse vorüber. Das war in diesem Jahr auch so. Nach dem ereignisreichen Sommer habe ich mich in meine Höhle zurückgezogen und hauptsächlich an intellektuellen Projekten gearbeitet. Dabei habe ich ziemliche Fortschritte gemacht.

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