Reflektierst du noch oder grübelst du schon? Der Unterschied zwischen Selbstreflexion und Overthinking

Weil ich denke, dass Reflektieren eine der wichtigsten Praktiken zum persönlichen Wachstum ist, findet ihr auf meinem Blog zahlreiche Artikel in der Kategorie Reflexion. Es passiert jedoch – auch mir – immer wieder, dass man von konstruktiven Fragestellungen in lähmende Gedankenkreisel abrutscht, aus denen man nur schwer wieder herausfindet.

Darum wollen wir uns heute mal den Unterschied zwischen Selbstreflexion und Grübeln, auch bekannt als Overthinking, anschauen und Strategien kennenlernen, mit denen man aus dem Treibsand des Hirns wieder rauskommt. Oder anders gesagt: Wann hilft uns Denken – und wann steht es uns im Weg?

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Kreativität to go – Wie ich draußen neue Ideen finde

Spätestens seit ich The Extended Mind: The Power of Thinking Outside the Brain* gelesen habe, weiß ich: Wir denken besser, wenn wir draußen sind. Unser Umfeld beeinflusst unsere Kreativität enorm – ob es nun die Einrichtung des Raums ist, in dem wir sitzen, die Architektur der Straße, durch die wir gehen, oder der Himmel über uns.

Räumlichkeit ist nicht nur Kulisse, sondern aktiver Mitspieler im Denkprozess. Und es gibt nur einen Ort, der kreatives Denken noch stärker ankurbelt: die Natur.

Wenn dich das Thema interessiert, lies unbedingt dieses Buch – es ist für mich ein echter Game Changer. Ich habe so viele praktische Impulse daraus gezogen. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.

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20 Reflexionsfragen zum Jahreswechsel

Die Zeit zwischen den Jahren lädt seit jeher dazu ein, inne zu halten und zu reflektieren. Viele Menschen haben die verschiedensten Rituale zum Jahreswechsel. Ich zum Beispiel mache jedes Jahr im Dezember einen ausführlichen Jahresrückblick.

Teil dieses Jahresrückblicks ist die Beantwortung von Reflexionsfragen. Dafür habe ich bisher immer auf die Fragen anderer Leute zurückgegriffen, habe mich aber nun entschieden, eine eigene Liste von Fragen zu entwerfen. Dabei habe ich mich hauptsächlich von meiner Intuition leiten lassen. Es gibt einen Teil, um das vergangene Jahr zu reflektieren und einen Teil, um das neue Jahr zu planen.

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So mache ich meinen Jahresrückblick

Für mich ist der Jahresrückblick eine der wichtigsten Aufgaben des Jahres. Wenn ich nicht regelmäßig innehalte und mir ins Gedächtnis rufe, was ich wann gemacht habe, dann weiß ich das schon nach einer Woche nicht mehr, geschweige denn am Ende des Jahres. Bei mir führt das dazu, dass ich das Gefühl bekomme, nichts erreicht und nichts erlebt zu haben. Das zieht mich sehr runter und sorgt dafür, dass ich denke, ich trete auf der Stelle.

Ich möchte mich aber auch in 20 Jahren noch daran erinnern können, was ich in diesem Jahr erlebt und geschafft habe. Deswegen nehme ich mir im Dezember die Zeit dafür, mein ganzes Jahr Revue passieren zu lassen, alle Highlights zu notieren, meine Fotos durchzugehen und ein paar Reflexionsfragen zu beantworten.

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20 Reflexionsfragen über Erfolg

Man sollte stets hinterfragen,
was wichtig und dringend erscheint,
sonst werden die vielen vagen
Gedanken vielleicht bald dein Feind.

Es gibt meiner Ansicht nach nichts Schlimmeres als seine Gedanken ständig im Autopilot laufen zu lassen. Was da manchmal für eine Gülle bei rauskommt, passt doch echt auf keine Kuhhaut. Negativität, Ängste, Sorgen – die belastenden Gedanken sind meist stärker als die positiven. Deswegen ist es wichtig, die Herrschaft darüber zu übernehmen und erstens Dankbarkeit und Positivität zu kultivieren und zweitens sich selbst regelmäßig zu reflektieren.

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Ein Journaling Nerd packt aus – Alle meine Tagebücher

Wenn es um das Tagebuch schreiben geht, dann bin ich ein absoluter Nerd. Und weil ich es so liebe und niemals darauf verzichten würde, möchte ich hier eine Übersicht über alle meine Journals erstellen.

Tagebuch schreiben ist für mich eine der wichtigsten spirituellen und geistigen Praktiken. Ich bin zwar nicht sicher, ob es wirklich Einfluss auf meine mentale Hygiene hat, aber es macht mir einfach so viel Spaß, dass ich ohne meine Tagebücher nicht leben möchte.

Keine Angst, ich werde euch hier nicht meine liebsten Stifte präsentieren. Tatsächlich braucht man zum Journaling gar nicht so sehr viel Equipment. Ein Besuch im Schreibwarenladen oder App-Store eures Vertrauens reicht völlig aus.

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Multipotentialist*inn*en für Interview gesucht

Hast du viele Hobbies, Interessen und noch mehr Leidenschaften? Scheiterst du daran, deine wahre Berufung zu finden, weil du dich einfach nicht für eine Sache entscheiden kannst? Hast du Spaß daran, dich immer wieder neu zu erfinden und manchmal Schwierigkeiten etwas zu Ende zu bringen?

Herzlichen Glückwunsch, du bist ein/e Multipotentialist/in!

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Wochenrückblick – Wie du durch regelmäßige Reflexion zu mehr Klarheit gelangst

Ich werde es nicht verheimlichen: Als Multipotentialistin bin ich eher launisch und spontan. Ich liebe es meinen Impulsen nachgehen zu können und nicht einem vorgefertigten Plan folgen zu müssen. Es macht mir zwar Spaß Pläne zu erstellen, sie zu befolgen, aber nicht so. Ich sehe sie eher als Richtlinien, denn als Zwang.

Was bei dieser Art von Lebensmodell aber fundamental wichtig ist, ist das rückwärtige Planen, wie ich es nenne, bzw. die Dokumentation und das Reflektieren. Beides werde ich hier im Blog noch ausführlich behandeln. Heute möchte ich mit einer einfachen Technik einsteigen, die mein Leben unfassbar bereichert: dem Wochenrückblick.

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Erwartungen an (m)ein neues Blog – Warum ich DICH brauche

Mein neues Baby ist also live. Ich kann dir gleich sagen, dass ich mit der Idee ziemlich lange schwanger ging. Ich habe hin und her überlegt, ob die Welt mein Blog brauchen wird, ob ich mich wirklich unter meinem Klarnamen präsentieren soll, ob ich genug Ideen für Inhalte habe, ob meine Texte gut genug sein werden und so weiter. Ich habe mir keine Liste mit Vor- und Nachteilen gemacht. Davon halte ich nämlich nichts. Aber ich habe die ganze Geschichte ziemlich zerdacht und auch sehr akribisch vorbereitet, was eigentlich nicht so mein Stil ist.

Nun ist mein Baby auf der Welt und möchte seine ersten Schritte machen. Wie aber sollen diese Schritte aussehen? Muss ich mit jedem Artikel ein Problem lösen? Will ich belehren, unterhalten oder inspirieren? Wie schaffe ich es, langfristig bei der Stange zu bleiben? Und wie kann ich meinen übertriebenen Ambitionen gerecht werden?

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