Bucketliste 2024 – Auswertung

Frohes Neues! Ich hoffe, du hattest ein schönes Weihnachtsfest und bist gut ins neue Jahr gerutscht.

In den letzten Wochen ging es hier sehr viel um das Thema Ziele setzen und auch der heutige Artikel schlägt in diese Kerbe, allerdings satteln wir das Pferd heute mal von der anderen Seite auf und schauen, wie das mit der Realisierung von Zielen ausschaut. Es nützt ja nichts, sich die wundervollsten Ziele zu setzen, wenn man diese nicht auch angeht.

Grundsätzliches

Dabei möchte ich mit dem Beispiel voran gehen und eine Auswertung geben, wie es mir mit meiner Bucket Liste aus dem letzten Jahr ergangen ist. 24 Elemente standen darauf und obwohl es zur Jahresmitte noch gar nicht so gut aussah und ich nur 3 Sachen erledigt hatte, konnte ich zum Jahresende 12 abhaken, was ich als großen Erfolg werte.

Aus meiner Sicht, ist es nicht notwendig ALLE Ziele zu erreichen, denn im Laufe des Jahres können sich durchaus auch mal die Prioritäten ändern. In diesem Fall musste ich 2 Punkte streichen: Das war die re:publica einerseits (auf die ich dann irgendwie keinen Bock mehr hatte) und die Dali-Ausstellung (die ich vertrödelt habe).

Man kann sich auch darüber streiten, wie wichtig die Ziele auf einer Bucket-Liste wirklich sind, schließlich sind es in der Regel kleinere Sachen und keine großen lebensverändernden Ziele. Aber sind es nicht gerade die kleinen Dinge, die einen Unterschied machen und die Lebensqualität erhöhen? Ich finde schon und deswegen war mir meine Bucket Liste wichtig, auch wenn Andere das nicht so nachvollziehen konnten.

Zweite Jahreshälfte

Aber zu den harten Fakten: Zusätzlich zu den 3 Punkten in der ersten Jahreshälfte, konnte ich von Juni-November 6 weitere Punkte abhaken. Ich war Gast bei einer Hochzeit, bin Kayak gefahren, war in der japanischen Eisdiele, im Planetarium, beim Laternenumzug und habe mich beruflich verändert.

Am 29. November organisierte meine Gesangslehrerin ein Konzert, bei dem ich auch aufgetreten bin. Das war jetzt zwar keine Open Stage im klassischen Sinne, aber ich habe mich entschieden, es trotzdem so zu werten und den Punkt “Bei einer Open Stage auftreten” abzuhaken. Auftritt ist schließlich Auftritt.

Im Dezember folgte dann der Endspurt. Da ich 2 Punkte gestrichen hatte, waren 10 Punkte abgehakt und 12 Punkte noch offen. Also genau die Hälfte. Dabei war ein Ziel bereits eingeplant: Wir hatten nämlich Karten für das Phantom der Oper im Januar gekauft. Dieser Punkt würde also mit Verspätung, aber doch definitiv abgehakt werden, sodass noch 11 Ziele übrig blieben.

Und eines davon konnte ich tatsächlich noch realisieren. Am 2. Dezember war ich das erste Mal beim West Coast Swing. Es hat mir so gut gefallen, dass ich im Dezember noch ein weiteres Mal dort war und dieses Hobby auch im neuen Jahr definitiv weiterverfolgen werde. West Coast Swing ist ein lockerer Paartanz, bei dem man sehr frei und kreativ sein kann. Dieses Video hat mich seinerzeit dazu inspiriert, es auch einmal zu versuchen:

Nicht-erreichte Ziele

Damit habe ich genau die Hälfte meiner Bucketlist-Ziele erreichen können. Was ist aber mit den Punkten, die nicht erfüllt wurden? Einige Punkte lasse ich unter den Tisch fallen, andere Punkte habe ich in die neue Bucketliste aufgenommen und wieder andere Punkte werde ich einfach so machen (oder auch nicht), ohne dass sie auf irgendeiner Liste auftauchen müssen.

Ausflug in den Spreewald, Pfaueninsel besuchen & Berliner Unterwelten haben es auf die Bucketlist fürs nächste Jahr geschafft, sowie natürlich die 100 Blogposts, die ein wichtiges Ziel fürs nächste Jahr sind. Den Kleiderschrank werde ich wohl nicht in einem Atemzug ausmisten, stattdessen schaue ich immer mal wieder in einzelne Stapel und sortiere hier und da was aus.

Jumphouse und T.U.R.M. Erlebnisbad möchte ich immer noch gern machen, aber ich wollte auch nicht alles von der alten Bucketliste auf die neue übertragen, daher schaue ich einfach mal, was sich ergibt. Prag, schön und gut, Fancy Dinner auch, aber nicht so wichtig. Was dagegen wichtig ist, sind die 1000 Seitenaufrufe im Monat, allerdings habe ich darauf nur indirekten Einfluss, deswegen ist es eher ein Meilenstein als ein Ziel.

Weitere Erfolge

Da ich mit diesem Beitrag an meiner Blogparade zum Thema “Erfolge des Jahres 2024” teilnehmen möchte, gibt es noch weitere Punkte anzusprechen, die nicht auf meiner Bucketlist standen.

Sicherlich interessieren sich alle brenndend dafür, wie es mir mit meinem Ziel bis zum Ende des Jahres 100 Blogposts fertig zu stellen, ergangen ist und ich muss leider sagen, dass ich es nicht geschafft habe. Ich habe innerhalb von 4 Wochen 15 Artikel verfasst, sodass noch 18 Artikel offen sind. Ich habe also zwar nicht den Mars erreicht, aber immerhin den Mond. Bis Ende März habe ich jetzt Artikel fertig, sodass ich mir eine kleine Auszeit nehmen kann, ehe ich wieder in die Tasten haue.

Außerdem habe ich in diesem Jahr einige Reisen unternommen, was mich sehr aus meiner Komfortzone geschubst hat. Ich war in Dubrovnik, in Istanbul und in Dubai. Auch wenn es schön war, stellte ich doch immer wieder fest, dass allein reisen nicht meins ist. Ich verstehe nicht, warum es so gehyped wird. Mir macht es überhaupt keinen Spaß, fremde Orte auf eigene Faust zu erkunden und ich werde zukünftig nur noch mit Begleitung reisen.

Mein persönliches Highlight in diesem Jahr war die Bootstour auf der Havel, die ich mit meiner Familie unternommen habe. Wir haben uns ein Partyfloß gemietet und sind den ganzen Tag damit rumgeschippert. Das war wirklich schön und hat mir sehr gut gefallen. Wenn es nicht so teuer wäre, würde ich das definitiv gern öfter machen.

Fazit

Ziele setzen bringt nur dann was, wenn man die Punkte auf der Liste am Ende der Frist auch abhaken kann. Dabei sind 70-80% eine gute Quote. Wenn du stets ALLE deine Ziele erreichen kannst, dann sind sie wahrscheinlich zu einfach für dich und du solltest dir etwas anspruchsvollere Ziele setzen.

Mit meiner Bucketlist konnte ich genau 50% erreichen und habe daher noch Luft nach oben. Ich habe aber dieses Format auch zum ersten Mal getestet und bin top motiviert, im nächsten Jahr noch mehr Punkte abhaken zu können. Ich freue mich schon!

Jetzt Du!

Wie findest du die Idee einer jährlichen Bucketlist? Konntest du einige der Sachen, die du dir vorgenommen hast, abhaken?

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