Reflektierst du noch oder grübelst du schon? Der Unterschied zwischen Selbstreflexion und Overthinking

Weil ich denke, dass Reflektieren eine der wichtigsten Praktiken zum persönlichen Wachstum ist, findet ihr auf meinem Blog zahlreiche Artikel in der Kategorie Reflexion. Es passiert jedoch – auch mir – immer wieder, dass man von konstruktiven Fragestellungen in lähmende Gedankenkreisel abrutscht, aus denen man nur schwer wieder herausfindet.

Darum wollen wir uns heute mal den Unterschied zwischen Selbstreflexion und Grübeln, auch bekannt als Overthinking, anschauen und Strategien kennenlernen, mit denen man aus dem Treibsand des Hirns wieder rauskommt. Oder anders gesagt: Wann hilft uns Denken – und wann steht es uns im Weg?

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Ich zweifle, also bin ich? – Arten des Zweifelns

Es wird gesagt: “Wenn man nicht zweifelt, führt man ein Leben unter seinem Niveau.” Ich habe viel über diesen Satz nachgedacht und möchte ihn gern glauben. Denn dann wären meine vielen Zweifel ein Zeichen dafür, dass ich etwas richtig mache und das wäre doch schön. Natürlich kann ich das aber nicht einfach so stehen lassen, sondern zweifle daran.

Andere behaupten, die Zweifel würden dem Affenhirn entstammen und Teil unserer Überlebensinstinkte sein. Man soll sie möglichst ignorieren und ihnen bloß keinen Glauben schenken. Dabei scheint es mir völlig unmöglich zu sein, so einen großen und dominanten Anteil meines Gedankenstroms komplett auszublenden. Sicher schadet es nicht, seine Zweifel weniger persönlich zu nehmen und sie aus der Distanz auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aber komplett los wird man die Nervensägen dadurch leider auch nicht.

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Der Kreislauf der Kreativität

Obwohl manche Leute daraus eine Raketenwissenschaft machen möchten, ist Kreativität eigentlich keine komplexe Angelegenheit. Wir zapfen eine innere Quelle in uns an, um neuartige originelle Ideen zu produzieren: Sätze, Melodien, Striche auf dem Papier, Farbkombinationen, Outfits, Geschäftsmodelle, Problemlösungen oder Schrittkombinationen. Alles, was Realität ist, bestand vorher in irgendeinem menschlichen Kopf als Gedanke.

Warum manche Leute empfänglicher für diese Gedanken sind, als andere, ist eine spannende Frage, die aber auch relativ leicht zu beantworten ist. Es liegt an den Denkgewohnheiten und dem Vertrauen, das man in sich selbst und in die Realität hat. Damit meine ich nicht, dass man frei von Angst und Zweifeln sein sollte: das ist niemand. Aber man muss seine eigenen Gedanken und Impulse als einen wertvollen Schatz ansehen, der das Recht hat, realisiert zu werden. Sonst bleiben die tollen Ideen für immer in deinem Kopf.

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5 Fragen übers Bloggen – Blick hinter die Kulissen

Heute möchte ich dich einmal hinter die Kulissen mitnehmen und ein bisschen über meinen Alltag als Bloggerin sprechen. Du solltest dabei bedenken, dass dieser Alltag aus höchstens 1-2 Stunden täglich besteht. Mehr Zeit steht mir fürs Schreiben und Bloggen normalerweise nicht zur Verfügung.

Selbst am Wochenende habe ich oft so viele Termine, dass ich kaum zum Schreiben komme. Ich habe mir aber fest vorgenommen, jeden Tag wenigstens eine Stunde an meinem Blog zu arbeiten und an den meisten Tagen schaffe ich das auch!

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So mache ich meinen Jahresrückblick

Für mich ist der Jahresrückblick eine der wichtigsten Aufgaben des Jahres. Wenn ich nicht regelmäßig innehalte und mir ins Gedächtnis rufe, was ich wann gemacht habe, dann weiß ich das schon nach einer Woche nicht mehr, geschweige denn am Ende des Jahres. Bei mir führt das dazu, dass ich das Gefühl bekomme, nichts erreicht und nichts erlebt zu haben. Das zieht mich sehr runter und sorgt dafür, dass ich denke, ich trete auf der Stelle.

Ich möchte mich aber auch in 20 Jahren noch daran erinnern können, was ich in diesem Jahr erlebt und geschafft habe. Deswegen nehme ich mir im Dezember die Zeit dafür, mein ganzes Jahr Revue passieren zu lassen, alle Highlights zu notieren, meine Fotos durchzugehen und ein paar Reflexionsfragen zu beantworten.

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20 Reflexionsfragen über Erfolg

Man sollte stets hinterfragen,
was wichtig und dringend erscheint,
sonst werden die vielen vagen
Gedanken vielleicht bald dein Feind.

Es gibt meiner Ansicht nach nichts Schlimmeres als seine Gedanken ständig im Autopilot laufen zu lassen. Was da manchmal für eine Gülle bei rauskommt, passt doch echt auf keine Kuhhaut. Negativität, Ängste, Sorgen – die belastenden Gedanken sind meist stärker als die positiven. Deswegen ist es wichtig, die Herrschaft darüber zu übernehmen und erstens Dankbarkeit und Positivität zu kultivieren und zweitens sich selbst regelmäßig zu reflektieren.

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Second Brain – Diese Tools nutze ich, um mein Gehirn zu entlasten

Die Idee unsere Gedanken und Absprachen außerhalb unseres eigenen Kopfes niederzuschreiben und zu externalisieren, ist so alt wie die Schrift und damit mehr als 5000 Jahre. Schon Platon kritisierte hunderte Jahre vor unserer Zeitrechnung diese Praxis aufgrund der Befürchtung, dass dadurch unsere Erinnerungsfähigkeiten nachlassen würden.

Mnemonische Techniken, die für das Einprägen von umfangreichen Informationen entwickelt wurden, können unsere Gedächtnisfähigkeiten auch heute auf ein neues Level bringen. Insgesamt aber hat sich die Zahl der Informationen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden, dermaßen erhöht, dass wir gar nicht anders können, als einen Großteil von ihnen außerhalb unserer selbst zu speichern. Das gilt besonders, wenn wir kreativ tätig sind.

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