Wenn der Mut fehlt, obwohl der Plan steht – Emotionale Blockaden & Torschusspanik

Der Tag meiner Firmengründung rückt immer näher und ich merke, wie ich mich in einem Mauseloch nach dem anderen verkrieche. Dabei ist Mauseloch nicht der richtige Begriff, es handelt sich vielmehr um den berüchtigten Kaninchenbau, der mich in verlockende neue Galaxien einladen will. Und das sogar im Plural. Jetzt wo das, was Spaß macht, plötzlich Arbeit ist, will ich mich davor drücken und irgendwie ist mir unterwegs auch der Glaube an mein Projekt verloren gegangen.

Ich hab so viel darüber nachgedacht und ja, es könnte klappen. Es gibt vieles, was dafür spricht. Doch die Angst sitzt mir im Nacken. Und die Gleichgültigkeit. Ich frage mich, wo die herkommt.

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Stoppt die Zombie-Apokalypse! Netflix, Youtube und TikTok halten uns vom Leben ab

Es ist ein Arbeitstag wie jeder andere. Du kommst müde, hungrig und ausgelaugt nach Hause und schmeißt dich auf die Couch. Fernseher an, vielleicht noch ein kleiner Snack dazu und dann lässt du dich berieseln, bis du schließlich einschläfst.

So oder so ähnlich stelle ich mir den Alltag vieler Leute vor und ich finde es zunehmend erschreckend. Man verbringt den Tag mit einer Arbeit, die man vielleicht nicht mal mag und als Zeitverschwendung ansieht und den Abend verbringt man damit, passiv vor einer beleuchteten Wand zu sitzen. Das erinnert mich irgendwie an das Höhlengleichnis.

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Das multipotentialistische Dilemma ODER Wie du Prokrastination zu deinem Vorteil nutzen kannst

Heute ist der Tag, an dem ich mit meinem Buchprojekt starte. Ich habe mich schon tagelang darauf gefreut, endlich loszulegen, aber jetzt, wo es endlich soweit ist, kotz ich im Strahl! Ich bin massiv überfordert, weiß nicht, wo ich anfangen soll und will mich einfach nur vergraben oder weiterhin Schreibratgeber lesen, bis ich umfalle. Tatsächlich habe ich schon hundert Schreibratgeber gelesen und sie haben mir die Freude am Schreiben massiv verdorben! Anders kann ich es nicht sagen.

Vor circa vier Jahren wollte ich unbedingt einen Roman schreiben und ich habe auch sehr viel Zeit in dieses Projekt investiert. Ich habe mehrere Entwürfe mit über 30 Seiten verfasst, mir einen Schreibpartner zum Austausch gesucht und sogar einen Onlinekurs absolviert. Aber am Ende des Tages bin ich immer irgendwo stecken geblieben und nicht weitergekommen, sodass ich alle angefangenen Projekte verworfen habe.

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Erwartungen an (m)ein neues Blog – Warum ich DICH brauche

Mein neues Baby ist also live. Ich kann dir gleich sagen, dass ich mit der Idee ziemlich lange schwanger ging. Ich habe hin und her überlegt, ob die Welt mein Blog brauchen wird, ob ich mich wirklich unter meinem Klarnamen präsentieren soll, ob ich genug Ideen für Inhalte habe, ob meine Texte gut genug sein werden und so weiter. Ich habe mir keine Liste mit Vor- und Nachteilen gemacht. Davon halte ich nämlich nichts. Aber ich habe die ganze Geschichte ziemlich zerdacht und auch sehr akribisch vorbereitet, was eigentlich nicht so mein Stil ist.

Nun ist mein Baby auf der Welt und möchte seine ersten Schritte machen. Wie aber sollen diese Schritte aussehen? Muss ich mit jedem Artikel ein Problem lösen? Will ich belehren, unterhalten oder inspirieren? Wie schaffe ich es, langfristig bei der Stange zu bleiben? Und wie kann ich meinen übertriebenen Ambitionen gerecht werden?

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