Wenn der Mut fehlt, obwohl der Plan steht – Emotionale Blockaden & Torschusspanik

Der Tag meiner Firmengründung rückt immer näher und ich merke, wie ich mich in einem Mauseloch nach dem anderen verkrieche. Dabei ist Mauseloch nicht der richtige Begriff, es handelt sich vielmehr um den berüchtigten Kaninchenbau, der mich in verlockende neue Galaxien einladen will. Und das sogar im Plural. Jetzt wo das, was Spaß macht, plötzlich Arbeit ist, will ich mich davor drücken und irgendwie ist mir unterwegs auch der Glaube an mein Projekt verloren gegangen.

Ich hab so viel darüber nachgedacht und ja, es könnte klappen. Es gibt vieles, was dafür spricht. Doch die Angst sitzt mir im Nacken. Und die Gleichgültigkeit. Ich frage mich, wo die herkommt.

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Reflektierst du noch oder grübelst du schon? Der Unterschied zwischen Selbstreflexion und Overthinking

Weil ich denke, dass Reflektieren eine der wichtigsten Praktiken zum persönlichen Wachstum ist, findet ihr auf meinem Blog zahlreiche Artikel in der Kategorie Reflexion. Es passiert jedoch – auch mir – immer wieder, dass man von konstruktiven Fragestellungen in lähmende Gedankenkreisel abrutscht, aus denen man nur schwer wieder herausfindet.

Darum wollen wir uns heute mal den Unterschied zwischen Selbstreflexion und Grübeln, auch bekannt als Overthinking, anschauen und Strategien kennenlernen, mit denen man aus dem Treibsand des Hirns wieder rauskommt. Oder anders gesagt: Wann hilft uns Denken – und wann steht es uns im Weg?

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Ich zweifle, also bin ich? – Arten des Zweifelns

Es wird gesagt: “Wenn man nicht zweifelt, führt man ein Leben unter seinem Niveau.” Ich habe viel über diesen Satz nachgedacht und möchte ihn gern glauben. Denn dann wären meine vielen Zweifel ein Zeichen dafür, dass ich etwas richtig mache und das wäre doch schön. Natürlich kann ich das aber nicht einfach so stehen lassen, sondern zweifle daran.

Andere behaupten, die Zweifel würden dem Affenhirn entstammen und Teil unserer Überlebensinstinkte sein. Man soll sie möglichst ignorieren und ihnen bloß keinen Glauben schenken. Dabei scheint es mir völlig unmöglich zu sein, so einen großen und dominanten Anteil meines Gedankenstroms komplett auszublenden. Sicher schadet es nicht, seine Zweifel weniger persönlich zu nehmen und sie aus der Distanz auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aber komplett los wird man die Nervensägen dadurch leider auch nicht.

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Der Kreislauf der Kreativität

Obwohl manche Leute daraus eine Raketenwissenschaft machen möchten, ist Kreativität eigentlich keine komplexe Angelegenheit. Wir zapfen eine innere Quelle in uns an, um neuartige originelle Ideen zu produzieren: Sätze, Melodien, Striche auf dem Papier, Farbkombinationen, Outfits, Geschäftsmodelle, Problemlösungen oder Schrittkombinationen. Alles, was Realität ist, bestand vorher in irgendeinem menschlichen Kopf als Gedanke.

Warum manche Leute empfänglicher für diese Gedanken sind, als andere, ist eine spannende Frage, die aber auch relativ leicht zu beantworten ist. Es liegt an den Denkgewohnheiten und dem Vertrauen, das man in sich selbst und in die Realität hat. Damit meine ich nicht, dass man frei von Angst und Zweifeln sein sollte: das ist niemand. Aber man muss seine eigenen Gedanken und Impulse als einen wertvollen Schatz ansehen, der das Recht hat, realisiert zu werden. Sonst bleiben die tollen Ideen für immer in deinem Kopf.

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