Reflektierst du noch oder grübelst du schon? Der Unterschied zwischen Selbstreflexion und Overthinking

Weil ich denke, dass Reflektieren eine der wichtigsten Praktiken zum persönlichen Wachstum ist, findet ihr auf meinem Blog zahlreiche Artikel in der Kategorie Reflexion. Es passiert jedoch – auch mir – immer wieder, dass man von konstruktiven Fragestellungen in lähmende Gedankenkreisel abrutscht, aus denen man nur schwer wieder herausfindet.

Darum wollen wir uns heute mal den Unterschied zwischen Selbstreflexion und Grübeln, auch bekannt als Overthinking, anschauen und Strategien kennenlernen, mit denen man aus dem Treibsand des Hirns wieder rauskommt. Oder anders gesagt: Wann hilft uns Denken – und wann steht es uns im Weg?

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Ich zweifle, also bin ich? – Arten des Zweifelns

Es wird gesagt: “Wenn man nicht zweifelt, führt man ein Leben unter seinem Niveau.” Ich habe viel über diesen Satz nachgedacht und möchte ihn gern glauben. Denn dann wären meine vielen Zweifel ein Zeichen dafür, dass ich etwas richtig mache und das wäre doch schön. Natürlich kann ich das aber nicht einfach so stehen lassen, sondern zweifle daran.

Andere behaupten, die Zweifel würden dem Affenhirn entstammen und Teil unserer Überlebensinstinkte sein. Man soll sie möglichst ignorieren und ihnen bloß keinen Glauben schenken. Dabei scheint es mir völlig unmöglich zu sein, so einen großen und dominanten Anteil meines Gedankenstroms komplett auszublenden. Sicher schadet es nicht, seine Zweifel weniger persönlich zu nehmen und sie aus der Distanz auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aber komplett los wird man die Nervensägen dadurch leider auch nicht.

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Wie man sich wirklich neu erfindet

Es gibt unzählige Artikel darüber, wie man sich neu erfinden kann, die meistens darauf hinauslaufen, dass man eine großangelegte Inventur über sein Leben durchführt und sehr viel Zeit mit Journaling und Gedankenkarussell fahren verbringen soll. Für mich hat so etwas noch nie funktioniert.

Klar macht es Spaß, sich mit sich selbst zu beschäftigen, aber mich persönlich nervt es nur, wenn ich alles, was ich tue, in Frage stellen muss. Denn am Ende des Tages sind es die kleinen Veränderungen, die einen wirklichen Unterschied machen.

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