Priorität #1 Zufriedenheit – Das SPIRE-Glücksmodell

Wie ihr wisst, nehme ich mir immer ziemlich viel vor, oftmals mehr, als ich bewältigen kann. Das kann ganz schön frustrierend sein und setzt mich immer wieder sehr stark unter Druck. Um diesem Trend entgegen zu wirken und mein Leben in seiner Gesamtheit in die richtige Spur zu lenken, habe ich mir vor einiger Zeit vorgenommen, dass meine Priorität #1 Zufriedenheit lautet. Das ist der zugrundeliegende Wert, an dem ich mein ganzes Handeln ausrichte.

Denn was bringt es mir, meine eigene Glückseligkeit immer auf die Zukunft zu verschieben? “Wenn ich XY erreicht habe, werde ich glücklich sein,” so hört man immer wieder. “Wenn ich 20kg abgenommen habe”, “Wenn ich die Beförderung bekommen habe”, “Wenn ich nur dieses Buch fertig geschrieben habe”, “dann werde ich glücklich sein.” Leider ist dieses Denken ein absoluter Trugschluss, denn äußere Faktoren haben nur wenig Einfluss auf unser Wohlbefinden. Soll heißen, der Lottogewinn wird dir kurze Zeit Freude bereiten, aber schon bald fällst du wieder in alte Verhaltensmuster zurück und kehrst zum vorherigen Zufriedenheitslevel zurück.

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Ich habe ein Jahr lang Gitarre gelernt – das sind meine Erfahrungen

Ich kann gleich sagen, es war schlimm! Schrecklich, grauenhaft, grässlich. Ich hasse es nach wie vor jede Minute. Wovon ich rede? Von dem Gefühl, eine absolute Niete zu sein. Wenn ihr mein Blog verfolgt, dann wisst ihr, dass ich gut darin bin, kluge Ratschläge zu geben. Meinem Selbstbild schmeichelt es sehr, mich als kompetent anzusehen. Ich bin dann zufrieden mit mir selbst, stolz auf meine Leistung und freue mich, wenn ich mir meine Resultate anschaue.

Wie anders ist das doch beim Gitarre lernen. Ich kann ja absolut gar nichts, stelle ich bei jeder einzelnen Übungssitzung immer wieder fest. Das tut weh! Und es ist frustrierend. Spaß macht es überhaupt nicht. Ich habe das Gefühl, auf der Stelle zu treten und deswegen vermeide ich das Üben, was es ja nun auch nicht besser macht. Im Gegenteil!

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