Ich habe ein Jahr lang Gitarre gelernt – das sind meine Erfahrungen

Ich kann gleich sagen, es war schlimm! Schrecklich, grauenhaft, grässlich. Ich hasse es nach wie vor jede Minute. Wovon ich rede? Von dem Gefühl, eine absolute Niete zu sein. Wenn ihr mein Blog verfolgt, dann wisst ihr, dass ich gut darin bin, kluge Ratschläge zu geben. Meinem Selbstbild schmeichelt es sehr, mich als kompetent anzusehen. Ich bin dann zufrieden mit mir selbst, stolz auf meine Leistung und freue mich, wenn ich mir meine Resultate anschaue.

Wie anders ist das doch beim Gitarre lernen. Ich kann ja absolut gar nichts, stelle ich bei jeder einzelnen Übungssitzung immer wieder fest. Das tut weh! Und es ist frustrierend. Spaß macht es überhaupt nicht. Ich habe das Gefühl, auf der Stelle zu treten und deswegen vermeide ich das Üben, was es ja nun auch nicht besser macht. Im Gegenteil!

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Wie man sich wirklich neu erfindet

Es gibt unzählige Artikel darüber, wie man sich neu erfinden kann, die meistens darauf hinauslaufen, dass man eine großangelegte Inventur über sein Leben durchführt und sehr viel Zeit mit Journaling und Gedankenkarussell fahren verbringen soll. Für mich hat so etwas noch nie funktioniert.

Klar macht es Spaß, sich mit sich selbst zu beschäftigen, aber mich persönlich nervt es nur, wenn ich alles, was ich tue, in Frage stellen muss. Denn am Ende des Tages sind es die kleinen Veränderungen, die einen wirklichen Unterschied machen.

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