Kreativ sein auf Knopfdruck – Wie ich es schaffe, konstant kreativ zu bleiben

Ich muss zugeben, dass mich das Ziel der 100 Blogposts tatsächlich an meine Grenzen gebracht hat. Ich habe es bewusst als stretchy Goal gesetzt, das heißt als Ziel, von dem ich nicht sicher war, ob ich es erreichen werde. Ich habe mir 50 Tage Zeit gegeben, um 33 Blogposts zu verfassen, was für mich ziemlich ambitioniert war. Ich wollte herausfinden, wieviele Artikel ich so pro Tag, pro Woche, pro Monat schaffen kann, wenn ich mir nur darauf konzentriere.

Nun führte das aber dazu, dass ich auf Knopfdrucke neue Artikelideen aus dem Eimer schütteln musste bzw. bereits vorhandene Ideen ausarbeiten. Für mich funktioniert es besser, ein neues Thema anzugehen, weil ich in dem Moment, in dem ich die Idee habe, auch weitere Ideen für den konkreten Inhalt habe. Das ist auch der Grund, warum mein Friedhof der Artikelideen ungefähr 200 Titel umfasst. Theoretisch müsste ich eines nach dem Anderen abarbeiten, aber leider funktioniert das nicht immer.

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Die Idee unsere Gedanken und Absprachen außerhalb unseres eigenen Kopfes niederzuschreiben und zu externalisieren, ist so alt wie die Schrift und damit mehr als 5000 Jahre. Schon Platon kritisierte hunderte Jahre vor unserer Zeitrechnung diese Praxis aufgrund der Befürchtung, dass dadurch unsere Erinnerungsfähigkeiten nachlassen würden.

Mnemonische Techniken, die für das Einprägen von umfangreichen Informationen entwickelt wurden, können unsere Gedächtnisfähigkeiten auch heute auf ein neues Level bringen. Insgesamt aber hat sich die Zahl der Informationen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden, dermaßen erhöht, dass wir gar nicht anders können, als einen Großteil von ihnen außerhalb unserer selbst zu speichern. Das gilt besonders, wenn wir kreativ tätig sind.

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